Spinalkanalerweiterung mittels einer interlaminären endoskopischen Dekompression für den eingeengten Spinalkanal (Spinalkanalstenose)

Endoskopische Dekompression


Indikationen der endoskopischen Dekompression


Bei einem verengtem Spinalkanal (Spinalkanalstenose) drücken Knochen und/oder Weichteile, wie z.B. das Ligamentum Flavum, das Rückenmark so stark ein, so dass die Nervenwurzeln nicht mehr imstande sind die Beine zu versorgen.

Die typischen Symptome dieser Erkrankung erscheinen meist nach kurzen Gehstrecken (von ca. 50-150 Metern) in Form von starken Beinschmerzen in einem oder beiden Beinen. Man kennt diese Schmerzen auch als Claudicatio intermittens spinalis oder auch als Schaufensterkrankheit, da der Patient nach einer kurzen Gehstrecke aufgrund der Schmerzen anhalten muss und sich entweder hinsetzen oder nach vorne Beugen muss, damit die Schmerzen nachlassen.

Dieses Bild zeigt Herrn Dr. Morgenster beim Einführen einer hochgeschwindigkeits Diamantfräse durch den Endoskopen. Das Endoskop hat eine eingebaute Kamera, die das Fräsen unter direkter visueller Überwachung erlaubt.

Nach einer endoskopischen Dekompression kann der Patient/-in meist nach wenigen Stunden nach der Operation bereits selbstständig Gehen und am nächsten morgen (weniger als 24 Stunden) vom Krankenhaus entlassen werden. Diese Chirurgie ist indiziert bei Spinalkanalstenosen mit Claudicatio intermittens Symptomatik und ausstrahlenden Beimschmerzen aufgrund einer einseitigen Eindrückung einer Nervenwurzel.

Die Schmerzen Lassen meist innerhalb von 24 Stunden nach der endoskopischen Dekompression komplett nach


Bilder der Operation



Dieses Bild zeigt Herrn Dr. Morgenstern bei einer endoskopischen Dekompression eines vereengten Spinalkanals. Die Nerven und Weichteile der Wirbelsäule werden.
Intra-operatives Röntgenbild, das die endoskopische Kanüle (links) zeigt. Aus der Kanüle ragt eine Radiofrequenzelektrode, die den kompletten Spinalkanal kreuzt. Das ist nur möglich, wenn genug Platz im Spinalkanal geschaffen worden ist und bestätigt damit, dass das Rückenmark mittels der endoksopischen Dekompression befreit worden ist.
Bilder der Wunde nach der endoskopischebn Chirurgie (postoperativ)  mit 1 cm Länge (roter Pfeil). Um die Wunde herum sieht man ein Bluterguss (Hämatom), das wenige Tage nach der Chirurgie komplett verschwindet.

Vorteile der endoskopischne Dekompression

Die Dekompression ist eine klassische chirurgische Technik, um einen eingeeingten Spinalkanal (Spinalkanalstenose) zu erweitern, um eingedrückte Nerven in einem vereengten Spinalkanal zu befreien. Knochen und andere Weichteilstrukturen wie Bänder (ligamente) verschleissen im Alter und nehmen immer Platz ein und engen dabei drücken dabei die Nerven und das Rückenmark ein.  Die klassische Chirurgie benötigt einen grösseren Schnitt im Rücken und Sehhilfen, wie Lupen und Mikroskopen, um die Operation durchzuführen. Aufgrund des offenen Eingriffes werden grössere Anteile an Weichteile wie Muskeln und Bänder, sowie knöcherne Strukturen chirurgisch entfern, was zu einer Instabilität des operierten Wirbelsäulensegments führen kann. Aufgrund des grösseren Eingriffes können zudem Blutungen die Sicht des Chirurgen erschweren, so dass Nerven verletzt werden könnten.

Dieses Bild zeigt eine endoskopische Kanüle im Rücken eines Patienten. Das Endoskop wird in der Hand von Herrn Dr. Morgenstern (links) gehalten. Bemerkenswert ist der minimale Hautschnitt von weniger als 1 cm Länge und dass kein Tropfen Blut zu sehen ist.

Dank des technologischen Fortschrittss in  den letzten Jahren ist es heutzutage möglich einen vereengten Spinalkanal mit einem Endoskopen durch einen nur 1 cm langen Hautschnitt auf dem Rücken des Patienten zu dekomprimieren und damit die Nerven zu befreien.

Dieses Bild zeigt Herrn Dr. Morgenstern bei einer endoskopischen Dekompression eines vereengten Spinalkanals mit Hilfe von intraoperativen Röntgenbildern.

Dank der endoskopischen Dekompression wird der operative Eingriff und die Verletzung von Weichteilen am Patienten minimiert. Das Endoskop erlaubt eine optimale Darstellung der Nerven und Strukturen der Lendenwirbelsäule.


Videos von Operationen

Cirugía descompresión endoscópica por vía interlaminar


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