Frakturbehandlung mittels zemtierter Vertebroplastie und Ballon-Kyphoplastie

Wirbelkörperfrakturen (-brüche)


Die Behandlung von Wirbelkörperfrakturen(-brüche) mittels der Kyphoplastie (mit einem Ballon und Zement)


Die Kyphoplastie ist eine bewährte und sichere Methode um eine schnelle Schmerzlinderung bei Wirbelkörperfrakturen, sowie eine Wiederherstellung der Wirbelköperhöhe zu erreichen.

Die Kyphoplastie wird minimal invasiv durch zwei Hautschnitten von nur 3-4 mm Länge durchgeführt. Die Operation kann ohne Vollnarkose nur mit Lokalanästhesie durchgeführt werden. Der Patient kann meistens wenige Stunden nach der Operation selbstständig Stehen und Gehen und wird am morgen nach der Operation vom Krankenhaus entlassen. Das Tragen von Rumpf-korsetts wird mittels dieser Operation vermieden.

Die Kyphoplastie unterscheidet sich von der Vertebroplastie dabei, dass bei der Kyphoplastie zusätzlich ein aufblasbarer Ballon zuerst in den Wirbelkörper eingeführt wird, der im Wirbelköper Platz für die Zementeinspritzung schafft und ggf. die Wirbelkörperhöhe (teilweise) wiederherstellt.

Der vom Ballon geschaffene Platz im gebrochenen Wirbelkörper wird gleich danach mit biokompatiblem Zement aufgefüllt, der den Bruch stabilisiert. Die Kyphoplastie ist derzeit einer der sichersten und schnellsten Methoden, um sofortige Schmerzlinderung bei Wirbelkörperfrakturen zu erreichen.


Klinisches Fallbeispiel



Akkreditierung


Dr. Morgenstern
Dr. Morgenstern ist ein akkreditierter Chirurg für die Durchführung einer Kyphoplastie.

Fracturas vertebrales, Dr. Morgenstern
Herr Dr. Morgenstern beim Durchführung einer Kyphoplastie.

Prä- und post-operativer Vergleich (vor und nach der Operation) einer zementierten Kyphoplastie.

Mujer, edad 55 años, Fractura aplastamiento derecho de L2



Perkutane Stabilisierung von instabilen Wirbelkörperfrakturen

Bei komplexen Wirbelkörperfrakturen, Trümmerfrakturen, instabilen Brüchen, usw. benötigt man meistens eine zusätzliche Stabiliserung der betroffenen Wirbelsäule anhand einer Spondylodese (Versteifung) mittels Schrauben und Stäben, um eine zunehmende Einklappung (Kyphose) der Wirbelsäule zu vermeiden. Auch in Fällen mit neurologischen Ausfällen, d.h. ausstrahlenden Schmerzen in die Beine, Muskelschwäche, Taubheitsgefühle in den Beinen, usw. ist eine Dekompression des Spinalkanals und eine Versteifung der Wirbelsäule notwendig, um die Gewichtslast auf den Wirbelkörperbruch zu entlasten. Oft werden die angrenzenden Wirbelkörper und die Fraktur zementiert, um die Stabilität zu erhöhen.

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